Gute Schüler schreiben gute Noten.
Schlechte Schüler erzählen gute Geschichten.
Seit 2010 bitten wir unsere Mitglieder, uns ihre schlechten Zeugnisse zu senden.
Idealerweise sollten mindestens zehn Jahre zwischen dem Zeugnisdatum und einem reflektierten Rückblick liegen. Wir wissen schließlich, mitten in der Krise hat ein Teenager keine Vorstellung von Ursache & Auswirkung und auch keine Worte dafür.
Was zählt, das ist die Geschichte zu dem fatal schlechten Schulzeugnis.
Was waren die familiären und persönlichen Umstände, was lief falsch,
was hätte man selbst besser machen können und was hätte man sich
von der Familie und der Schule gewünscht?
Wie ging es danach weiter? Was war hilfreich, was war (fast) unüberwindbar?
Ist der Knopf in späteren Jahren aufgegangen? Wenn ja, wie?
Wenn nicht, was hatte das für Konsequenzen?
Idealerweise sollten mindestens zehn Jahre zwischen dem Zeugnisdatum und einem reflektierten Rückblick liegen. Wir wissen schließlich, mitten in der Krise hat ein Teenager keine Vorstellung von Ursache & Auswirkung und auch keine Worte dafür.
Was zählt, das ist die Geschichte zu dem fatal schlechten Schulzeugnis.
Was waren die familiären und persönlichen Umstände, was lief falsch,
was hätte man selbst besser machen können und was hätte man sich
von der Familie und der Schule gewünscht?
Wie ging es danach weiter? Was war hilfreich, was war (fast) unüberwindbar?
Ist der Knopf in späteren Jahren aufgegangen? Wenn ja, wie?
Wenn nicht, was hatte das für Konsequenzen?
100.000+Am Donnerstag, dem 31. Juli 2025, ist das 100.000ste Zeugnis bei uns eingelangt! |
Heute liegen uns Zeugnisse aus vier Generationen, 57 Nationen und in 35 Sprachen vor.
Das älteste Zeugnis stammt übrigens aus dem Jahr 1897.
Wir haben im Januar 2022 hier darüber berichtet, eine lesenswerte Geschichte!
Das älteste Zeugnis stammt übrigens aus dem Jahr 1897.
Wir haben im Januar 2022 hier darüber berichtet, eine lesenswerte Geschichte!
Faszinierend, wie groß die Bereitschaft so vieler Menschen ist, über diese Krise zu reden und zu schreiben! Es sind sehr emotionale Geschichten, die von nie verheilten Kränkungen und versäumten Chancen - "Ach hätte ich doch ..." - erzählen, von Familienschande und väterlichem Stursinn, aber auch von schicksalhaften Begegnungen und Verständnis von völlig unerwarteter Seite.
Väter und Mütter, Großeltern, Onkel und Tanten, andere Verwandte und prägende Persönlichkeiten aus dem familiären Umfeld - sie alle kommen zu dem Schluss:
Man muss mit Schulversagen ganz anders umgehen.
Man muss mit Schulversagen ganz anders umgehen.
Was Schulversagen mit der Seele macht, mit dem Selbstwertgefühl und dem Vertrauen in
die eigene Zukunft, geht weit über Wissen & Können, über Karriere & Kontostand hinaus.
die eigene Zukunft, geht weit über Wissen & Können, über Karriere & Kontostand hinaus.
Der Gedanke hinter dieser außergewöhnlichen Sammlung ist, daraus zu lernen und besser darin zu werden, Kindern und Jugendlichen zu helfen. Ihnen in der Krise zu helfen und, noch besser, ihnen zu helfen, dass sie gar nicht in den Krisenmodus kommen (so z. B.).
Eine erste und grundlegend weichenstellende Erkenntnis für Eltern ist wohl diese ...
Nehmt es nicht persönlich, wenn die Pubertät das Ende eines braven Schulkindes bedeutet!
Bis jetzt wart Ihr die wichtigsten Ratgeber im Leben Eures Kindes.
Was jetzt kommen kann, das richtet sich nicht gegen Euch.
Aber: Es ist evolutionsbedingt völlig normal, dass sich junge Menschen neuen Informations-quellen zuwenden und die Ratschläge der Eltern zunehmend als Bevormundung sehen.
Seid versichert:
Das war schon immer so und gehört zur Entwicklung eines Teenagers wie die erste Liebe.
Euer Job ist es jetzt, dafür zu sorgen, dass es kluge Menschen gibt, die die Achtung und den Respekt Eures Kindes haben und die ihnen mit Rat und Tat zu Seite stehen. Und zwar so, dass Euer Teenager das auch ohne Gesichtsverlust annehmen kann.
Also: Diskretion, Einfühlungsvermögen und Kooperation mit klugen Mentoren.
Bis jetzt wart Ihr die wichtigsten Ratgeber im Leben Eures Kindes.
Was jetzt kommen kann, das richtet sich nicht gegen Euch.
Aber: Es ist evolutionsbedingt völlig normal, dass sich junge Menschen neuen Informations-quellen zuwenden und die Ratschläge der Eltern zunehmend als Bevormundung sehen.
Seid versichert:
Das war schon immer so und gehört zur Entwicklung eines Teenagers wie die erste Liebe.
Euer Job ist es jetzt, dafür zu sorgen, dass es kluge Menschen gibt, die die Achtung und den Respekt Eures Kindes haben und die ihnen mit Rat und Tat zu Seite stehen. Und zwar so, dass Euer Teenager das auch ohne Gesichtsverlust annehmen kann.
Also: Diskretion, Einfühlungsvermögen und Kooperation mit klugen Mentoren.