WIT is: Wit In Translation
Humor: Die Königsdisziplin der Sprache.
Kluge Kids wollen den Witz verstehen, die Pointe kapieren, den Kern der Sache begreifen, die Botschaft,
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Sie wollen zwischen den Zeilen lesen können. Und sich das merken, was wichtig ist. |
Die Idee hinter WIT ist denkbar einfach. In der Schule lernen Kids die Grundlagen.
Sie lernen Geografie – aber kaum etwas über die Mentalität der Menschen, die dort leben.
Sie lernen Vokabeln und Grammatik einer Sprache – aber nicht die Feinheiten der Umgangssprache.
Sie lernen Geschichte – aber nicht, wie diese die heutigen Einstellungen und Denkweisen geprägt hat.
Sie lernen Geografie – aber kaum etwas über die Mentalität der Menschen, die dort leben.
Sie lernen Vokabeln und Grammatik einer Sprache – aber nicht die Feinheiten der Umgangssprache.
Sie lernen Geschichte – aber nicht, wie diese die heutigen Einstellungen und Denkweisen geprägt hat.
Außerdem ist der durchschnittliche Lehrplan meist ziemlich trockener Stoff. Langweilig, wenn man so will.
Was merken wir uns alle mühelos? Das, was uns unterhält. Wir erinnern uns an das, was uns zum Lachen gebracht hat.
Genau deshalb sind Infotainment und Edutainment ja solche Erfolgsgeschichten.
Genau deshalb sind Infotainment und Edutainment ja solche Erfolgsgeschichten.
Junge Global Natives, die eine Sprache weit über Schulbuch-Niveau hinaus beherrschen wollen, machen genau das:
Sie teilen, was sie für wichtig halten – und zwar, indem sie etwas tun, das anfangs tatsächlich schwer und mühsam ist.
Sie übersetzen Humor.
Sie teilen, was sie für wichtig halten – und zwar, indem sie etwas tun, das anfangs tatsächlich schwer und mühsam ist.
Sie übersetzen Humor.
Fakt ist: Witz und Humor zu übersetzen, ist harte Arbeit.
Es erfordert echte Hingabe und Geduld. Aber es lohnt sich.
Es erfordert echte Hingabe und Geduld. Aber es lohnt sich.
Schon allein, um den Witz eines Comedians über ein politisches Thema zu erklären – und sei es nur ein Einzeiler –, muss ein Teenager unter Umständen weit ausholen. Das ist es aber wert. Alles an der Geschichte ergibt plötzlich einen Sinn, sobald man die kulturellen und historischen Hintergründe verstanden hat. Wenn man den Kern der Sache kapiert hat, hat man ganz nebenbei etwas über regionale Eigenheiten, politische Zusammenhänge, geografische Grundlagen und sprachliche Besonderheiten gelernt. Das Resultat: Das Gespräch war sicher lang, aber es verschafft mehr Einblicke als ein halbes Jahr persönlicher Erfahrung. Und in Zukunft wird es immer schneller gehen, bis der Groschen fällt.
Ein genialer Cartoon, ein wirklich cleverer Sketch – manchmal brauchen sie eine längere Erklärung, um ihre volle Wirkung
zu entfalten. Das macht nichts, denn was man dabei lernt, hätte in der Schule viele Unterrichtsstunden gebraucht.
Getting it. „Es zu kapieren“ ist Sport im Kopf, je besser man ist, umso unwiderstehlicher wird es.
zu entfalten. Das macht nichts, denn was man dabei lernt, hätte in der Schule viele Unterrichtsstunden gebraucht.
Getting it. „Es zu kapieren“ ist Sport im Kopf, je besser man ist, umso unwiderstehlicher wird es.
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Im Blog gibt's auch einen super Beitrag dazu - anl. d. europäischen Tages der Sprachen im September |
Mehr dazu: Teaching with comedy
und hier: The MAGAllergic humour conspiracy
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